Chatseelsorge wird ausgebaut
16.12.2021 |
Erweitertes Angebot von www.internetseelsorge.de
Die Erweiterung des Chatangebotes ist nur der Start eines grundsätzlichen Ausbaus deisen Angebotes. In nächster Zeit werden weitere Kolleginnen und Kollegen aus den anderen teilnehmenden Bistümern dazu und werden zusätzliche Chattermine anbieten.
Das Erzbistum Freiburg erweitert seine Zusammenarbeit mit dem deutschlandweiten Angebot der internetseelsorge.de. Ab dem 4. Advent bieten Seelsorgende aus dem Erzbistum bis zu zehn Stunden je Woche Chatseelsorge an.
Seit über zwanzig Jahren ist das Erzbistum Freiburg in der Internetseelsorge aktiv. Zusammen mit weiteren (Erz-)Bistümern wurde nach und nach ein deutschlandweites Angebot entwickelt, das zwischenzeitlich von der katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KMAP) in Erfurt koordiniert wird. Aktuell stellen acht deutsche (Erz-)Bistümer Seelsorgende zur Verfügung um Seelsorge im Internet anzubieten.
Aus dem Erzbistum arbeiten vier Seelsorgende in der deutschlandweiten Internetseelsorge mit und bieten Mailseelsorge wie auch digitale geistliche Begleitung an. Bisher konnten die Seelsorgenden nach einer Mail zu einem Chatgespräch einladen. Nun wurde die technische Umgebung erweitert und Anfragende können nach einer Anmeldung direkt einen Chattermin buchen.
Neben der technischen Veränderung wurde das Freiburger Team um zwei Kolleginnen erweitert. Die beiden Seelsorgenden werden sich speziell um das Angebot der Chatseelsorge kümmern und je nach Nachfrage Chattermine anbieten.
Die Anfragen und die Gespräche sind auch bei den Chatgesprächen anonym. Die Seelsorgenden wissen nicht, mit wem sie chatten und auch die Seelsorgenden werden nur mit dem Vornamen bekannt gegeben. Die Chatgespräche erfolgen über eine browserbasierte Plattform und bieten die aktuell höchstmögliche Form der Privatsphäre, da keine Datenspeicherung erfolgt und die Chatgespräche nach Beendigung des Gesprächs gelöscht werden. Ein einzelnes Chatgespräch ist auf 20 Minuten Gesprächszeit begrenzt.




